April 14th, 2008
Schon seit ziemlich langer Zeit schleiche ich um das YAML Framework von Dirk Jesse herum. YAML steht für YET ANOTHER MULTICOLUMN LAYOUT. Mit YAML kann man auf simple Art und Weise moderne und flexible Layouts erstellen, die auf float-Umgebungen basieren. YAML erzeugt standardkonformen Code und ist sehr barrierearm. Ebenfalls von Vorteil ist die sehr gute Dokumentation sowohl nach Aussen als auch innerhalb des erzeugten Codes.
Vorteile, Nachteile. Was man so hört
Nicht selten hört man, dass YAML Webdesigner in zwei Lager spaltet. Auf der einen Seite stehen die Hüter der (reinen) Lehre. Ihnen ist der von YAML erzeugte Code für viele Anwendungsfälle nicht schlank genug und sie wünschen sich an manchen Stellen sicher auch noch mehr Barrierefreiheit. Die Vorteile eines Frameworkes liegen demgegenüber ebenfalls auf der Hand. YAML ist relativ einfach umzusetzen und auch Pogrammierer, die sich mit Standards sonst nicht sooo sehr befassen, können sich relativ schnell in das Framework einarbeiten und können dann schnell sehr ansehnliche Ergebnisse erzielen.
Persönliches Interesse
Ich selber bin augenblicklich und eigentlich schon seit einger Zeit einfach neugierig. Leider ergab es sich nie so recht, dass ich im Zuge eines kleinen Projektes YAML mal einsetzen konnte. Jetzt tut sich da eventuell eine Möglichkeit auf, die ich gedenke zu nutzen. Ein kleines Projekt im privaten Umfeld gestattet es mir, mich mit YAML konkret und doch eben auch ohne zeitlichen oder inhaltlichen Druck zu beschäftigen. Ich bin gespannt. In jedem Fall hat Dirk Jesse mit YAML eine sehr gelungene und eloquente Möglichkeit ersonnen, flexible Layout standardkonform umzusetzen. Natürlich hat das Framwork auch seine Grenzen. Wenn beispielsweise jemand eine Website bauen will, die sowohl technisch als auch optisch “state of the art design” zeigen soll, dann ist er sicherlich mit YAML nicht vollkommen optimal bedient.
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