November 16th, 2008
Verdammt lang her .. dass wir uns gesehen haben. Deshalb haben Frau PaulinePauline und ich uns überlegt, eine ganz besondere Ausgabe, namentlich die sogenannte Twitter-Pl0gbar-Blogger-Weihnachtsausgabe auszuhecken. Zusätzlich haben Stadtleben.de und die Kneipe Die Klappe sich als edle Spender erwiesen und stellen uns im Anschluss leckeres Chili zur Verfügung. :)
Demnächst weihnachtet es ja schon wieder sehr. Wir dachten, dass es Spaß machen würde, wenn wir uns auf dem Weihnachtsmarkt, also dem Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden treffen würden :). Bei Bratäpfeln, Glühwein, Lebkuchen und allerlei anderer Leckereien lässt sich sicher wunderbar über das Internetz in allen seinen Ausprägungen fabulieren. Später, wenn der Weihnachtsmarkt aufgibt bzw. auch vorher, wenn wir keine Lust mehr haben, dann wollen wir uns in Die Klappe begeben und uns dort bei leckeren Chili lustig weiter die Köpfe heiß reden :) ..
Habt ihr Lust? Eingeladen sind alle, die Lust auf einen unbeschwerten und kurzweiligen Abend haben. Nein, ihr müsst nicht totale WebManiacs sein. Vorhandene WebManiacs erklären gerne unklare Sachverhalte, die evtl. auftauchen sollten ;). Und ansonsten kann es durchaus passieren, dass es um ganz andere Dinge geht, die wir jetzt und zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht voraussagen können. Prinzipiell gilt: Ihr solltest einfach Lust auf ein wenig spleenige Leute haben. Dann kann praktisch nur Gutes dabei heraus kommen.
Wo ist das denn genau?
Treffpunkt: Wiesbaden. 2.12.2008 19.30 Uhr
Der exakte Treffpunkt, um dann gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, kann dem Kartenausschnitt entnommen werden oder ihr lest es bei Silke im Blog nach :). Wie schon weiter oben gesagt, wollen wir nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes, äääääh, des Sternschnuppenmarktes noch zusammen in Die Klappe. Die Anschrift lautet:
Die Klappe
Nerostrasse 20.
65183 Wiesbaden.
Telefon: 0611-51674
Und hier könnt ihr die Veranstaltung auf den üblichen Eventplattformen finden
Venteria, Upcoming, boomloop, Mixxt und Facebook.
Ich hoffe, dass ihr zahlreich erscheint. Gute Stimmung wird, da bin ich sicher, von ganz alleine entstehen. Ich freu mich auf Euch. Bis dann :) ..
Tags: Networking, Pl0gbar, Rhein-Main, Spaß, Stammtisch, Twitter, Twittertreffen, Web2.0, Wiesbaden(Art)Verwandtes:
April 19th, 2008
Ich sitze an meinem alten Rechner, höre Musik von Damien Rice und Death Cab for Cutie, habe neben mir einen frischen Tee stehen und arbeite mich endlich neu in Textpattern ein. So lasse ich mir sogar Tage gefallen, die wetterseitig durchaus Wünsche offen lassen. Übrigens war und ist mir das Kölner Blogbüro mit seinem Projekt textpattern resources eine grosse Hilfe im Bestreben, dieses wunderbare Blogsystem kennenlernen zu dürfen. Jaja, ich weiss, mittlerweile ist Textpattern weitaus mehr als nur ein Blogsystem. Textpattern wurde längst erwachsen und ist tatsächlich ein ausgewachsenes Content Management System.
By the way ..
.. by the way: Wenn ich Freunden davon erzähle, dass ich meine Morgenlandfahrt schon bald mithilfe von Textpattern fortsetzen werde, dann fragen mich viele, warum ich WordPress den Rücken kehren will. Ich betone in diesem Fall, dass ich mich keineswegs GEGEN WordPress entscheide. Vielmehr entscheide ich mich FÜR Textpattern und hoffe auf neue Erfahrungen. Bis vor kurzem habe ich Textpattern gar nicht richtig gekannt. Schon jetzt kann ich aber sagen, dass mir der innere Aufbau und das Gedankengut im Hintergrund des Tools sehr gut gefällt. Textpattern wirkt auf den sich nähernden interessierten Menschen spröde. Man muss sich bemühen, es zu entdecken. Es mag in diesem Zusammenhang komisch wirken, wenn man einem Gefühl traut. Ich bin aber immer gut damit gefahren, wenn ich Dinge zuerst sorgsam durchdacht habe und dann zusätzlich doch auch meinen Bauch befragt habe. Wenn ich mich vor diesem Hintergrund also jetzt FÜR Textpattern entscheide, dann ist das zunächst eine Entscheidung für einige gemeinsame Etappen. Man wird sehen, wie lange wir gemeinsam den Weg innerhalb der ZwoNull Welten gehen. Vielleicht ist es ja für länger als man jetzt denkt. Vielleicht fällt uns aber derweil auch der Himmel auf den Kopf.
Tags: Blog, CMS, Musik, Tee, Textpattern, Web2.0(Art)Verwandtes:
April 16th, 2008
In diesen Tagen wird viel darüber spekuliert, ob Twitter demnächst beginnt, auf der Website zu werben. Ich las erste Spekulationen via TechCrunch. Die Gerüchte schwappten natürlich sehr schnell über den grossen Teich in deutsche Lande. Und beinahe genauso schnell, wie die Nachrichten hier ankamen, hatte man eine Meinung zum Thema Werbung. Natürlich ist dies nur eine subjektive Einschätzung, aber gefühlt scheint die Blogosphäre relativ eindeutig gegen Werbung zu sein und einmal mehr wundere ich mich. Ich mag Werbung auch nicht besonders und dennoch akzeptiere ich sie als realistische Möglichkeit, um mit Diensten auch Geld zu verdienen. Und genau dies wollen ja die meisten StartUps irgendwann schon. Wenn man sich in der Szene der neuen Webdienste umsieht, dann tun sich viele Services offenbar ziemlich schwer, wirklich neue Möglichkeiten zu entdecken, ihre Services zu monetarisieren. Auch für Twitter sehe ich eigentlich nur drei (klassische) Wege, die man gehen könnte. Man ..
- kann einen sogenannten Premium-Account einführen, den man sich via Abo bezahlen lässt. Als Gegenleistung würde Werbung dann Aussen vor bleiben.
- könnte WhiteLabel Deals anstreben und gezielt Unternehmen ansprechen, die von einer Nutzung von Twitter profitieren könnten
- Man kann Banner schalten. Man würde dabei in Kauf nehmen, dass die Nutzer die Werbung ertragen müssen, dafür könnten sie den Dienst weiterhin kostenlos nutzen
Wenn ich mir die aufgeführten Lösungen anschaue, dann tendiere ich dazu, die Möglichkeiten um das Stichwort WhiteLabel genauso voran treiben zu wollen wie das Schalten von Bannern auf der Website. Nur als Denkanstoss sei gesagt, dass Pownce schon seit längerer Zeit recht unaufdringliche Werbung in Form von TextTweets (wie nennt man das bei Pownce?) schaltet. Wie man Banner also sinnvoll einbauen könnte, könnte man sich ja noch überlegen. Diesbezüglich sind die Möglichkeiten durchaus vielfältig.
Kostenlos forever? Bezahlen bis der Arzt kommt? Nein, Danke!
Wenn man über Wege der Finanzierung nachdenkt, dann sollte man durchaus auch mal schauen, welche Instrumente am Markt erfolgreich sind. Und man sollte sich ebenfalls überlegen, inwieweit die Gemeinde der Nutzer bereit ist, Dienste zu bezahlen. Ich bin kein Freund von AllesUmsonst. Allerdings frage ich mich schon, wo denn ein Mehrwert für mich vorhanden ist und warum ich einen Dienst bezahlen sollte. Würde man von heute auf Morgen alle Dienste und Social Networks auf Abo-Dienste umstellen, dann würden wir alle ziemlich viel Geld loswerden. Wären wir dazu wirklich bereit? Ich habe meine Zweifel. Zudem würde man unwillkürlich die Einstiegshürde für Neunutzer deutlich erhöhen. Man würde gerade die interessanten Zielgruppen Schüler und Studenten, quasi per Konstruktion ausschliessen (nicht jeder hat schliesslich wohlhabende Eltern zuhause sitzen). Ausserdem braucht man die guten Leute, um einen Dienst wie Twitter am Leben zu erhalten. Man braucht nicht unbedingt die finanziell gut gestellten. Die Macher von Twitter überlegen sich hoffentlich gut, wie die nächsten Schritte ausschauen und die deutsche Nutzer-Gemeinde sollte sich überlegen, ob sie ihr reflexartig vorgetragenes Abwehren von allem, was Werbung heisst, nicht nochmal überdenken mag.
Tags: Meinung, Microblogging, OnlineLeben, SocialMedia, Twitter, Web2.0(Art)Verwandtes:

