April 9th, 2008
Da wird mancherorts der Ausstieg aus den sogenannten Gedöns-Diensten (Twitter, Facebook & Co.) öffentlich zelebriert und andernorts werden sich allerlei Gedanken für und wider das Blog als Instrument gemacht. Zugegeben, ich schreibe mir in diesen Wochen auch nicht unbedingt einen Wolf. Und dennoch ist das Blog Teil meines Lebens geworden. Ich kann zwar nicht sagen, ob ich auch in fünf Jahren noch ein Blog betreibe. Was ich aber sagen kann ist, dass ich Schreiben werde, öffentlich. Vielleicht entdeckt die Welt schon morgen das Next Big Thing, vielleicht behalten Blogs als Tool auch ersteinmal ihre Relevanz. Vielleicht fällt uns auch allen schon morgen der Himmel auf den Kopf ;-) ..
Bloggen in Deutschland
Die Blogger-Szene ist aktuell relativ überschaubar. Bloggen ist hierzulande immer noch eine beinahe elitäre Angelegenheit. Gründe, um ein Blog zu betreiben, gäbe es aber durchaus mehr als genug. Ich wünsche mir sehr, dass noch viel mehr Menschen das Bloggen für sich entdecken. Erst, wenn dies geschieht, werden wir auch den Sprung auf eine neue qualitative Stufe erleben. Relativierend möchte ich gleich eine Einschätzung nachschieben: ich finde, wir haben schon eine wunderbare Vielfalt an Blogs. Nur meine Unersättlichkeit lässt mich auf immer noch mehr hoffen. Also: haben wir doch etwas Geduld, nutzen bis dahin spielerisch die neuen Möglichkeiten des Netzes und nehmen uns Zeit herauszufinden, was auf Dauer relevant ist und bleibt.
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November 7th, 2007
Web 2.0 Expo Berlin 2007. Wenn man ein wenig in der Blogosphäre wühlt, liest und sich ein Bild machen will von der Veranstaltung, dann kommt man nicht umhin zu bemerken, daß Veranstaltung nicht optimal gelungen ist. Man liest von zu langen Sessions, man kann lesen, daß die Sessions allzu oft inhaltlich auch arg überholt und einfallslos daher kommen und die Versorgung der Konferenzbesucher scheint auch nicht optimal gelungen zu sein. Zudem sind eingefleischte Web 2.0 Enthusiasten einigermaßen entsetzt von der Location. Was wird als Eindruck bleibt? Man kann trotz vieler kleiner und grösserer Enttäuschungen natürlich wunderbar socializen, denn: soviel Web 2.0 Publikum und so viele Stars der Szene hat man hierzulande jedenfalls selten auf einem Haufen gesehen. Dennoch gilt: Für eine kommende Veranstaltung gibt es aber jedenfalls einiges zu verbessern. Für mich gilt trotz dieser Eindrücke: Ich wäre alleine schon wegen der ganzen Leutchen sehr gerne dabei gewesen.
Tags: Socializing, Web2.0, Web20expoberlin(Art)Verwandtes:
September 5th, 2007
Gestern war es mal wieder soweit. Von paulineauline organisiert, waren schlussendlich fwhamm, Henning Krieg, jkleske, NotSoRelevant, RobGreen, mattsches und Christoph Weigand mit von der Partie. Latürnich war auch paulineauline selber dabei und meine Wenigkeit. Wir trafen uns im kp-21. Das ist die der Brotfabrik angeschlossene Kneipe, die ich als richtig prima empfunden habe.
Thematisch unternahmen wir einmal mehr eine Rundreise durch und über alles und jedes innerhalb und ausserhalb des Web (2.0). Wir haben die Pläne des Herrn Schäuble in Sachen Bundestrojaner besprochen, haben dann über verschiedene Themen wie Noserub, das Ende von blogscout, das Barcamp München und vieles andere geredet. Und dann hat sich irgendwann unter kräftgem Mitreden aller Beteiligten das Thema Enterprise 2.0 und Intranets der Zukunft als Schwerpunkt herausgebildet. Für mich persönlich war das der inhaltlich interessanteste Teil des Abends, denn Intranets sind ja sozusagen absolut mein Ding. Alle zusammen haben wir heiss diskutiert und haben darüber nachgedacht und gesponnen, wie Intranets zukünftig aussehen könnten und vor allem, wie man den Bewohnern und Schöpfern der bisherigen Intranetwelten die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 und der Social Networks nahebringen kann. Die Diskussion war heiss und sie hat enorm viel Spass gemacht und ich hoffe auf Vertiefung baldmöglichst :) ..
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