August 4th, 2006
Es ist gerade mal 8 Uhr und ich sitze schon seit gut 30 Minuten am Rechner und geniesse die frühen Morgenstunden. Ich hatte sogar schon ein Bild geschossen, dass zeigt, wie ich den ersten frischen Kaffee aufgiesse. Sooo doll war das Bild dann aber doch nicht. Na ja, jedenfalls finde ich, dass alle Tage sooo beginnen sollten. Draussen scheint zwar die Sonne, aber es sind eben erst 16,2°Celsius. Da kann ich meinen Kaffee noch geniessen. Noch vor wenigen Tagen, als uns alle noch diese Affenhitze im Griff hatte, hatte ich vorerst meine Leidenschaft, dass Kaffeetrinken, aufgegeben. Viel zu schweisstreibend war das, man konnte gar nicht mehr richtig geniessen. Es sind doch immer wieder die angeblich kleinen Freuden, die mir grossen Spass machen.
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Mai 19th, 2006
Neue Erkenntnisse zum Thema Morgen? Fehlanzeige. So mancher regelmässigere Besucher dieses Weblogs macht sich sicher seine Gedanken, ob denn schon wieder Gedanken zum Thema Der Morgen stattfinden müssen. Ich antworte: Ich muss nicht darüber schreiben, ich will es aber. Morgens ist der Tag meist noch in Ordnung. Ich bin ein Morgenmensch. Ich bin auch ein Nachtmensch. Ich geniesse einfach die stillen und unbeschwerten Stunden, die ich erleben darf. Allzu oft hadere ich derzeit mit meinem Leben, allzu oft fühle ich mich meinen Ängsten ausgeliefert. Meine Arbeitslosigkeit ist beinahe allgegenwärtig. Da kann es solche Morgenstunden gar nicht oft genug geben. Sie sind aktive Lebenshilfe, versorgen meine Akkus mit Kraft und ermöglichen es mir überhaupt, immer wieder neu gegen meine Dämonen anzutreten ..
.. heute ist es aber tatsächlich besonders schön. Draussen fliegen tiefhängende Wolkenfelder vorbei. Kaum bleibt ein einziges Wetterbild so lange vor meinen Augen hängen, dass ich mich daran gewöhnen könnte. Jeder neue Blick liefert einen vollkommen anderen neuen Eindruck. Da kann man verstehen, dass Jörg Kachelmann sagt, dass es nichts langweiligeres gibt, als immer gleiches schönes Wetter. Man muss unterscheiden. Die Auswirkungen dieser langatmigen Eindrücke sind natürlich für uns Sonnenanbeter erstrebenswerter. Wenn es aber um Vielfalt geht und um Naturwunder, dann ziehe auch ich das sogenannte schlechte Wetter dem Schönen, dem Warmen eindeutig vor. You must realize that these thoughts just my two cents.
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Mai 12th, 2006
Gestern war ich endlich mit dem Frühjahrsputz durch. Durch den dichten gelben Blüten- und Pollenstaub wird man sehr konkret daran erinnert, dass man viele Verrichtungen in nicht allzu entfernter Zukunft wiederholen muss. Na ja, alles hat seine Kehrseiten ..
.. heute habe ich mir vorgenommen, erst einmal den Morgen dieses herrlichen Frühlingstages zu geniessen. Ich sitze im Arbeitszimmer und blicke durch das grosse Fenster direkt auf die Hügel der Bergstrasse. Das warme Wetter und das südländischere Flair begeistern mich an dieser Gegend immer wieder. Das ist einer der Vorteile, wenn man zugezogen ist. Man empfindet das Klima nicht als selbstverständlich. Ich bin kaum 50 Kilometer nordöstlich von hier aufgewachsen. Dort ist es schön und doch ist das Klima in vielerlei Hinsicht vollkommen anders.
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