morgenlandfahrt.net

April 28th, 2008

Diese Woche wird mich vermutlich ziemlich beanspruchen. Es gilt, einige wichtige Meetings erfolgreich zu gestalten. Gleich morgen habe ich drei Termine über den Tag verteilt. Mit etwas Glück bleibt noch etwas freie Zeit in Frankfurt. Diese würde ich zum Photographieren nutzen. Abends geht es auf die pl0gbar Rhein-Main. Zudem habe ich mir vorgenommen, dass Haus sommerfest zu machen. Namentlich will ich den Dreck des Winters beseitigen, nötigenfalls manche Stellen renovieren und gleichzeitig die anstehende erste grosse Frühlingsfete vorbereiten. Man kann kurz zusammenfassend sagen: das wird eine Mörderwoche und am kommenden Samstag werde ich mich wohl mit letzter Kraft in Richtung Fete robben ;-). Dennoch wird man sagen können, dass sich die viele Arbeit gelohnt hat, denn am kommenden Samstag beginnt die offene, hoffentlich sonnige, Saison 2008. Yiehaaaa, Balkonien, wir kommen :-)!

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April 23rd, 2008

Kultur, Trubel, Heiterkeit. Am 26. April 2008 (von 19 Uhr bis 2 uhr nachts) findet die Nacht der Museen Frankfurt und Offenbach statt. Der Eintritt kostet nur 12 Euronen. Dafür erhält man in mehr als 50 Museen und Galerien freien Eintritt. Die Veranstalter bieten zusätzlich zu den ohnehin aktuell stattfindenden Dauer- und Wechselausstellungen allerlei Kunstperformances, Partys und Lesungen. Wem das alles noch nicht genügt, der kann sich bei Live-Musik und anderen Open-Air-Highlights nach allen Regeln der Kunst Vergnügen. Wie gewohnt darf man mit dem Erwerb der Karten natürlich auch in diesem Jahr wieder die im Stadtgebiet permanent umher fahrenden Shuttlebusse nutzen.

Noch mehr Details erfährt man beim Besuch der Website der Nacht der Museen. Ich möchte einmal mehr alle Freunde der Kultur und des Feierns gleichermassen aufrufen, auch in diesem Jahr dieses ganz wundervolle Event zu etwas ganz Besonderen zu machen.

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April 23rd, 2008

NewspaperNeuanfanfänge erfordern Mut. Man muss alte Zöpfe abschneiden, muss sich trauen, neue Wege zu gehen und muss sogar manchmal Freunde vor den Kopf stossen. Vor einiger Zeit hat die FR (Frankfurter Rundschau) einen solchen Neuanfang versucht. Es war wohl auch bitter nötig. In Frankfurt sind die Claims auf dem Zeitungsmarkt sehr stark abgesteckt. Der Platzhirsch ist relativ unangefochten die FAZ. Daneben gibt es noch regionale Blätter und in den letzten Jahren vor diesem Neuanfang hatte sich die FR, teilweise selbst verschuldet, in eine Sackgasse manövriert, die beinahe ihren Untergang bedeutet hätte. Für mich als Leser sieht heute vieles weitaus besser aus. Der Neuanfang wird schon äusserlich durch ein anderes Format signalisiert. Auch inhaltlich hat sich viel getan. Ein frisches, modernes Design und (teilweise) neue Autoren bringen auch inhaltlich frischen Wind. Die neue FR platziert sich als moderne, urbane und überregionale Tageszeitung mit einem grossem regionalem Schwerpunkt in Frankfurt, Offenbach und der gesamten Rhein-Main Region. Aus meiner Sicht ist diese Ausrichtung sehr glücklich gewählt und könnte auch auf Dauer funktionieren, denn gerade im Lokalen schwächelt die FAZ doch ziemlich deutlich.

Persönliches Fazit

Ich lese die (für mich immer noch) neue FR sehr sehr gerne. Inhaltlich steht sie immer noch eher Links von der Mitte und bildet auch in diesem Punkt eine Alternative für Leser, die die politische Haltung der FAZ manchmal nur schwer ertragen können. Die Artikel sind modern geschrieben und sie sind glücklicherweise nicht mehr ganz so moralinsauer wie früher, sondern hinterlassen nicht selten das gute Gefühl, eine wirkliche Alternative in den Händen zu halten. Ganz nebenbei ist das Format der Zeitung sehr empfehlenswert. Ich wünsche den Machern der Zeitung weiter viel Erfolg und natürlich vor allem viele Leser.

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