August 20th, 2008
Seit einigen Wochen nutze ich wieder vermehrt Facebook. Ich hatte mich schon vor längerer Zeit angemeldet, war damals aber niemals so richtig warm geworden mit diesem Protagonisten der Social Network Szene. Facebook war damals voll von bunten, blinkenden Applikationen, deren Zweck sich mir nicht immer erschlossen hatten. Im Gegenteil hat mich allzu viel Verspieltheit geradezu abgehalten, das Tool zu nutzen.
Sanfte Anpassungen für Inhalte und Form
Seit einiger Zeit hat man offenbar auch auf Seiten der Facebook Macher erkannt, dass niemand einen Ersatz für eine Buddelkiste sucht, es aber durchaus Sinn macht, sich als Plattform zwischen Berufs- und Privatleben zu positionieren. Facebook ist erwachsener geworden. Mittlerweile gibt es unzählige Gruppen, in denen man sich themenfokussiert austauschen kann. Das Themenspektrum reicht dabei von Technologie über Software, weiter zum/ins Web 2.0, Enterprise 2.0 bis hin zu Musik, Festivals und allerlei anderen Themenfeldern. Der Fortschritt ergibt sich dabei einerseits aus der Lebendigkeit der Szene. Andererseits haben aber auch die Facebook Macher erkannt, dass sie mancher ungewollten Entwicklung Einhalt gebieten müssen, wenn sie nicht wollen, dass sich ihre Idee einer Community selbsttätig ins Aus manövriert.
Und? Wie isses?
Wenn man sich mit Veränderungsprozessen beschäftigt muss man sich immer klarmachen, dass diese Prozesse von jedem Einzelnen unterschiedlich wahrgenommen werden. Seit ich wieder mehr mit Facebook mache, stelle ich fest, dass ich innerhalb der Community schnell und unkompliziert kommunizieren kann. Ich kann mich andererseits auch ebenfalls beinahe ohne die üblichen Schwellen (das Finden einer themenspezifisch aufgestellten Gruppe von Menschen, das ins Gespräch kommen mit diesen Menschen, etc.) mit Spezialisten austauschen bzw. Themen diskutieren und erhalte sogar Antworten auf Fragen, die sich mir stellen. Ich ertappe mich auch immer wieder dabei, dass ich darauf warte, dass Facebook mich überrascht (mit tollen Features, mit einem tollen Design uvm.). Erst ganz langsam lerne ich neu, dass Facebook ähnlich wie XING oder andere Plattformen, seine Stärke vor allem dort zeigt, wo es eben Leute schlicht zusammen bringt. Mehr muss Facebook an sich gar nicht leisten. Mit der Zeit wird sich hoffentlich auch zeigen, dass man Facebook in Bezug auf die Sicherheit meiner persönlichen Daten tatsächlich vertrauen kann. In der Vergangenheit gab es leider Anlass, an diesem Vertrauen zu zweifeln. Ich bin sehr gespannt, wie sich Facebook in Deutschland und international zukünftig entwickeln wird. Heute, jetzt und hier ist Facebook für mich ein sehr effektives Tool. Ich nutze es gerne und bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.
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April 30th, 2008

Gestern abend war es mal wieder soweit. paulinepauline hatte zur pl0gbar eingeladen und einige Jünger der Medien- und ZwoNullszene waren ins New in Town nach Frankfurt gekommen. Bei gutem Wein, hausgemachter Pasta und anderen leckeren kulinarischen Versuchungen haben wir uns wie stets schnell in ganz verschiedene Themen hinein diskutiert. Ein Abend für Nerds und jene, die es werden wollen.
Themenvielfalt ohne Beliebigkeit
Es ging u.a. um OpenID, Enpterpise 2.0, neueste Stilblüten zum Thema Twitter und viele andere Themen. Alleine Robert Basic sorgte mit seiner standesgemässen mobilen Ausrüstung – er hatte nicht weniger als drei mobile Endgeräte dabei (einen iPod Touch, ein LG Viewty und ein Palm Treo, welcher tunlichst in der Hosentasche verblieb) – für Unterhaltung. Wir sprachen zudem über die Vor- und Nachteile verschiedener Wohnquartiere in Berlin und es wurde sogar über Frankfurt geredet und ich nahm zufrieden wahr, dass es tatsächlich Menschen gibt, die nicht sofort in das schon sehr üblich gewordene Frankfurt-Bashing verfallen, welches man sonst allzu oft miterleben muss. Passend zum Thema Frankfurt waren Claudia Rauch und Rany Keddo mit von der Partie und Rany stellte sein sehr cool gewordenes Projekt boomloop vor.
boomloop – die Eventschleuder
boomloop bezeichnet sich selber als Eventschleuder. Man kann dort auf sehr genial umgesetzte Art und Weise nach Veranstaltungen suchen, kann sich mit Freunden und Gleichgesinnten quasi in Echtzeit austauschen und schnell die genau richtige Veranstaltung für den naheliegenden Abend finden. boomloop freut sich übrigens immer, wenn Du durch das Eintragen interessanter Events zur Vielfalt des Angebotes beiträgst und somit einen Grundgedanken von web 2.0, welches sich auch als das Mitmachnetz bezeichnet, unterstützt. Community braucht schliesslich Vielfalt. boomloop rocks, soviel steht fest und boomloop ist zudem aus meiner Sicht moderne, urbane und zwonullige Lebensqualität at its best :)) ..
Tags: boomloop, Community, Frankfurt, Medien, OpenID, Pl0gbar, RheinMain, Twitter, Veranstaltung(Art)Verwandtes:

