Bilder einer Stadt. Bilder sind per Konstruktion immer Momentaufnahmen. Die oben sichtbaren Aufnahmen stammen jeweils aus den Jahren 2007 und 2008. Alle Aufnahmen entstanden zwischen Frühling und Herbst.
Dies ist ein privates Blog. Ich schreibe hier über alles, was mich interessiert. Du darfst mich also getrost einen Ego-Blogger schimpfen oder mich auch wahlweise liebkosend so nennen ;-). Der Vorteil von soviel Selbstzentriertheit ist, dass ich mir aussuchen kann, wie oft ich schreibe, worüber ich schreibe und nach welchen Grundsätzen das Blog und ich funktionieren. Dir gefällt dies? Oooh, ich bin überrascht und gleichzeitig auch durchaus ein wenig »amused«.
2 responses to “Darmstadt. Ein Rundgang. Momentaufnahmen”
Hey, meine alte Studentenheimat! Hinreißende Photos, da werden Erinnerungen wach. Und man könnte fast meinen, Darmstadt sei eine schöne Stadt. Das haben sich die Stadtväter mit dem Bau des abgrundtief hässlichen “Luisen-Centers” mitten ins Herz der Stadt aber mal per se versaut.
Simon, auch ich habe in Darmstadt studiert, stamme aber aus dem Rhein-Main-Gebiet und bin damals dennoch nicht richtig warm geworden mit der Stadt. Mittlerweile lebe ich auch schon wieder seit knapp zehn Jahren an der hessischen Bergstrasse und fühle mich hier sauwohl. Ich bin schnell in der Stadt, bin aber genauso in einer halben Stunde in Frankfurt, wenn es mal sein muss.
Was nun die Schönheit von Darmstadt angeht: Wie bei vielen Städten, die im zweiten Weltkrieg sehr zerstört wurden, gibt es halt kaum eine alte Struktur, die wirklich Schönheit möglich macht. Zudem haben sich auch noch Generationen von Stadtplanern an der Innenstadt ausgetobt. Man weiß ja mittlerweile, was dabei heraus kommt ;-). Das Luisen-Center sehe ich nicht als so schlimm an. Um den Luisenplatz herum gibt es derart wenig historische Bausubstanz, dass ich bereit bin, das Luisen-Center zu akzeptieren, zumal ich durchaus sinnvolle Ladenflächen bekomme und das Center auch verglichen mit manch anderen ähnlichen Bauvorhaben, noch gut wegkommt (wie ich persönlich finde). Was in Darmstadt fehlt, gerade im Zentrum, ist sowas wie ein Rückrat, dass Inhalte (auf gute Art und Weise) quasi automatisch vorgibt. Mittlerweile ist die Chance sicher endgültig vertan. Der Innenstadtring hat die Stadt fest im Griff. Geht man ein wenig heraus aus dem absoluten Zentrum, gibt es wirklich schöne Ecken. Das Areal um die TH (Innenstadt) wird immer schöner, Bessungen und die Orangerie sind schon seit Jahren einen Besuch wert. Der Herrngarten und in ihm der Prinz-Georgs-Garten werden mehr und mehr ein Kleinod. Und in den Stadtteilen gibt es tatsächlich auch noch erstaunlich viel historische Bausubstanz, die nach und nach schön renoviert wird bzw. ist.
Fazit: Darmstadt ist nicht Salzburg oder Wien, aber es gibt lebenswerte Ecken. Und abgesehen von der puren Bausubstanz lässt es sich hier sowieso aushalten. Und die Menschen sind ja ohnehin wichtiger als Steine. ;-)
Hey, meine alte Studentenheimat! Hinreißende Photos, da werden Erinnerungen wach. Und man könnte fast meinen, Darmstadt sei eine schöne Stadt. Das haben sich die Stadtväter mit dem Bau des abgrundtief hässlichen “Luisen-Centers” mitten ins Herz der Stadt aber mal per se versaut.
Simon, auch ich habe in Darmstadt studiert, stamme aber aus dem Rhein-Main-Gebiet und bin damals dennoch nicht richtig warm geworden mit der Stadt. Mittlerweile lebe ich auch schon wieder seit knapp zehn Jahren an der hessischen Bergstrasse und fühle mich hier sauwohl. Ich bin schnell in der Stadt, bin aber genauso in einer halben Stunde in Frankfurt, wenn es mal sein muss.
Was nun die Schönheit von Darmstadt angeht: Wie bei vielen Städten, die im zweiten Weltkrieg sehr zerstört wurden, gibt es halt kaum eine alte Struktur, die wirklich Schönheit möglich macht. Zudem haben sich auch noch Generationen von Stadtplanern an der Innenstadt ausgetobt. Man weiß ja mittlerweile, was dabei heraus kommt ;-). Das Luisen-Center sehe ich nicht als so schlimm an. Um den Luisenplatz herum gibt es derart wenig historische Bausubstanz, dass ich bereit bin, das Luisen-Center zu akzeptieren, zumal ich durchaus sinnvolle Ladenflächen bekomme und das Center auch verglichen mit manch anderen ähnlichen Bauvorhaben, noch gut wegkommt (wie ich persönlich finde). Was in Darmstadt fehlt, gerade im Zentrum, ist sowas wie ein Rückrat, dass Inhalte (auf gute Art und Weise) quasi automatisch vorgibt. Mittlerweile ist die Chance sicher endgültig vertan. Der Innenstadtring hat die Stadt fest im Griff. Geht man ein wenig heraus aus dem absoluten Zentrum, gibt es wirklich schöne Ecken. Das Areal um die TH (Innenstadt) wird immer schöner, Bessungen und die Orangerie sind schon seit Jahren einen Besuch wert. Der Herrngarten und in ihm der Prinz-Georgs-Garten werden mehr und mehr ein Kleinod. Und in den Stadtteilen gibt es tatsächlich auch noch erstaunlich viel historische Bausubstanz, die nach und nach schön renoviert wird bzw. ist.
Fazit: Darmstadt ist nicht Salzburg oder Wien, aber es gibt lebenswerte Ecken. Und abgesehen von der puren Bausubstanz lässt es sich hier sowieso aushalten. Und die Menschen sind ja ohnehin wichtiger als Steine. ;-)