Europäisches Accessibility Forum in Frankfurt

Barrierefreies Internet für alle! Über Wege, diesem Ziel näher zu kommen, diskutieren am 27. März 2009 hochkarätige Referenten auf dem Europäischen Accessibility Forum in Frankfurt am Main. Das Forum findet örtlich im Haus am Dom statt.

Barrierefreiheit. Was meint das überhaupt?

Das Thema Barrierefreiheit hat eine Wandlung vollzogen. Vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft ist das Thema Barrierefreiheit schon heute ein wirtschaftlicher und ein ethischer Faktor geworden. Die Innovationsführer der Branche – darunter die Europäische Kommission, France Télécom, IBM, jQuery, Microsoft, Mozilla, Opera, das W3C, das Web Standards Project und Yahoo! – teilen ihr Wissen, diskutieren soziale und politische Entwicklungen im Internet: Das Netz, das uns überall umgibt und durch dessen Maschen wir auch dann nicht fallen wollen, wenn wir im Alter eine Behinderung erwerben. In sieben Gesprächsrunden werden vollkommen verschiedene Perspektiven des Themas diskutiert. Schlagworte sind beispielsweise: Technologien, Wirtschaftlichkeit, Politik und Hochschulausbildung.

Beispielsweise verlagern sich Desktop-Anwendungen (wie beispielsweise Email) immer mehr ins Web. Wie kann man sicherstellen, dass möglichst viele Nutzer diese Wanderung mitmachen können? Jeremy Keith moderiert eine Gesprächsrunde mit Paul Bakaus (jQuery), Christian Heilmann (Yahoo!) und Saqib Shaikh (Microsoft).

Neben dieser Diskussion werden folgende andere Themen diskutiert:

  • Mobiler Zugang – geräteunabhängig oder barrierefrei?
  • Barrierefreiheitsrichtlinien im nationalen Vergleich
  • Accessible Rich Internet Applications (ARIA)
  • Webstandards und Barrierefreiheit in der Hochschulausbildung
  • Harmonisierung von europäischen Barrierefreiheitsrichtlinien
  • Der Geschäftswert von Barrierefreiheit

Das ausführliche Programm findet man hier. Damit alle Teilnehmer an allen Foren teilnehmen können, werden die Vorträge und die Diskussionen seriell, namentlich also hintereinander, abgehalten. Pausen zwischen den Vorträgen bieten die Chance, ins Gespräch zu kommen und sich ein wenig zu stärken. Die Vorträge werden übrigens ins Deutsche, ins Englische und in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

Neugierig geworden?

Wenn Ihr jetzt mehr wissen wollt oder wenn Ihr Webentwickler seid oder Euch aus anderen Gründen für diese Thematik interessiert, dann schaut doch mal auf die Website der Veranstaltung. Es sind noch einige wenige Tickets verfügbar.

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